Phytopharmaka

Antikrebsstoffe aus der Natur

Seit ein paar Monaten steht mit dem EDIM-APO10-Test ein ganz neuer Marker zur Verfügung, der von der Früherkennung von Tumoren über die Therapieüberwachung (Monitorierung) bis hin zur Nachsorge von Tumorpatienten eingesetzt werden kann. Das EDIM-Testverfahren nutzt körpereigene Immunzellen (Makrophagen), die Zellentartungen und Tumore erkennen. Die Makrophagen wandern in Areale entarteter Zellen ein und fressen Tumorzellen gezielt auf. Anschließend wandern sie zurück in den Blutkreislauf und sind so über eine einfache Blutentnahme zu isolieren. Bei Tumorzellen ist ein Programm zur Selbstzerstörung – der programmierte Zelltod oder auch Apoptose genannt – gestört. Deshalb lassen sich in Tumorzellen Proteine nachweisen, die in gesunden Zellen nicht nachweisbar sind. Die isolierten Makrophagen werden beim APO10-Test genau auf diese spezifischen Proteine, APO10, untersucht. Die EDIM-Tests haben gegenüber anderen Verfahren große Vorteile. Sie sind sehr empfindlich und ausgesprochen spezifisch. Die tumorspezifischen Proteine werden in den Makrophagen angereichert und nicht wie bei anderen Tumormarkern durch das Blutserum verdünnt. Dies steigert die Empfindlichkeit (Sensitivität). Untersuchungen haben gezeigt, dass die EDIM-Tests selbst bildgebenden Verfahren hinsichtlich der Empfindlichkeit überlegen sind. Tumore müssen eine Mindestgröße von 2 – 3 mm haben, um in bildgebenden Verfahren erkannt zu werden. Gleichzeitig fressen Makrophagen nur Zellen auf, wenn sie diese als Tumorzellen erkannt haben. Dies steigert die Spezifität der EDIM-Tests (wenig falsch positive Ergebnisse), da Immunzellen sehr exakt zwischen gesunden und entarteten Zellen unterscheiden können.

Fazit: Der Zeitpunkt der Diagnose rückt nach vorne!

Tumore werden zu einem Zeitpunkt erkannt, an dem sie durch Standardtherapien wie Chemo- und Strahlentherapie noch gar nicht behandelt werden können. Deshalb bietet sich eine Behandlung mit Naturstoffen an, die die Apoptose von entarteten Zellen unterstützt, aber sonst keine Nebenwirkungen zeigt. Hier sind insbesondere auch durch das DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum) interessante Studien zur Wirkung der Naturstoffe, die wir nachfolgend vorstellen möchten, durchgeführt worden. Viele dieser Stoffe gehören in die Gruppe der Sekundären Pflanzenstoffe, die vorwiegend in der Schale oder in den Kernen/Samen der Pflanzen eingelagert sind, um verschiedene Schutzfunktionen für das Überleben und die Vermehrung wie Fraßschutz, UV-Schutz, Oxidationsschutz etc. auszuüben.

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